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Screenshots

 

Hier einige Screenshots der letzten ApasNT-Version aus dem Jahre 2003:

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Aktuell

 

Zur Zeit entwickle ich eine Software namens „finefiles” www.finefiles.com unter Visual C++ 2010 und für Windows XP/Vista/7. Näheres zur Programmfunktion und welche neuen Ideen ich darin umsetze erfahren Sie auf dieser Seite
 

APAS - Automatisches Probenarchivierung- System

Entwicklung der APAS- Scan- und Archivierungs-
software für Mediteam Münster in C/C++

 

Fragestellung

Im Alltag eines medizinischen Labores passiert es häufig, dass sich die zu einer Blutprobe geforderten Untersuchungen nochmals ändern, sei es durch eine erweiterte Diagnose aufgrund der ersten Werte durch Entscheidung des Arztes, sei es durch Nacherfassung von bei der Zusammenstellung für das Labor in der Arztpraxis schlicht vergessene Untersuchungen. Dieser Zustand wird im Labor eine „Nachforderung” genannt.

Hier beginnt das Problem, befindet sich die Probe doch bei Auftreten einer solchen Nachforderung irgendwo im Labor, ist möglicherweise bereits abgearbeitet und im schlimmsten Falle bereits entsorgt. Die Folge von Nachforderungen waren bisher meist zeit- und kostenaufwendige Suchaktionen, d.h. manuelles Durchsuchen aller Proben. Wurde die Probe nicht gefunden musste die verärgerte Praxis den Patienten erneut zur Blutabnahme einbestellen.
 

1994: APAS unter DOS

Hier setzte das erste, noch MS-DOS basierende APAS im Jahre 1994 an. Das System erfasst alle Proben durch manuelles Scannen des Barcodes, als Organisationseinheit verwendete es Ständer mit je 60 Proben die graphisch am Bildschirm dargestellt wurden. Mit diesen numerierten Ständer war das erste und wichtigste Ziel erreicht, eine Probe ohne manuelle Suche wiederzufinden.

1995 wurde das System erstmals erweitert, indem für die Hämatologie spezielle 50er Ständer eingeführt wurden. In diesem Jahr begann auch die Entwicklung des Primär- Probenverteilers PSD-1, der zuerst für Boehringer Mannheim entwickelt und anschließend von Roche vertrieben wurde. Dessen interne Datenbank ist mit der in APAS verwendeten Datenbank identisch.

Bis zum Jahr 2002 blieb APAS, abgesehen von Änderungen im Zusammenhang mit dem sogenannten „Jahr 2000- Problem”, weitestgehend unverändert und war mit insgesamt drei Rechnern in Münster und zwei Installationen in anderen Laboratorien im Einsatz.
 

2002/2003: ApasNT

Ende 2001 trat durch die geänderte Labororganisation eine neue Anforderung auf: bereits beim Scannen der Proben sollte APAS erkennen, ob alle Untersuchungen für diese Probe abgearbeitet sind. Dazu muss das System eine Verbindung mit dem Host- Computer im Labor haben welcher diese Informationen vorhält. Da (aus Kostengründen) nicht jeder Rechner einzeln an den Host angeschlossen werden konnte wurden die APAS-Rechner zusätzlich untereinander vernetzt.

Das neue Basis- Betriebssystem war das damals noch aktuelle Windows NT 4.0 unter dem zwischenzeitlich bereits das PSD-1 System von Roche erfolgreich fertiggestellt wurde. Zudem hielt sich ApasNT, so der neue Name, nun ebenfalls an die sogenannten „User Guidelines” von Boehringer Mannheim (später Roche) um im Labor möglichst intuitiv und gleich mit anderen Analysegeräten bedienbar zu sein. Als Kommunikationsprotokoll wurde das zwischenzeitlich weltweit eingeführte serielle PVT / PSD-1- Protokoll implantiert welches sofortigen Anschluß des ApasNT- Systems zu günstigen Konditionen ermöglichte.

Nach einem Jahr Entwicklungsarbeit fand Ende 2002 die erste Installation statt, im Mai 2003 schließlich war das aus vier Rechner bestehende, untereinander per TCP/IP vernetzte System im Labor Münster einsatzbereit.

Gegenüber der ursprünglichen Planung wurde ApasNT nochmals in 2004 um die Verwaltung und Ausdruck von Nachforderungslisten erweitert - die Nachforderungen konnten im ApasNT-System manuell erfaßt werden wobei die Eingaben vor dem Ausdruck entsprechender Arbeitsplatzlisten durch Abfrage des Host- Computers auf eventuelle Fehler abgeglichen wurde. Durch diese neuen Funktionen komplettierte ApasNT damit die Lösung der zu Anfang beschriebenen Nachforderungsproblematik. Das System war dann bis ins Jahr 2010 aktiv.
 

 

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